Once upon a time

      

… in a Galaxy far far away …

 

NEIN – STOP – falscher Film, so lange ist es doch noch nicht her …

Vor nunmehr circa 17 Jahren, genauer im Jahre 1997, als

·        der Euro noch Deutsche Mark „hieß“

·        das Berliner Olympiastadion offiziell noch Stehplätze hatte und nur die    Geraden ein trockenes Fußballerlebnis garantierten

·        Axel Kruse für die Hertha kickte

·        ICC, Flughafen Tempelhof und Deutschlandhalle fester Bestandteil des alten Westberlins waren

·        Bayern München Deutscher Meister wurde
(so viel hat sich vielleicht doch nicht geändert!!!)

·        Hertha BSC in der zweiten Liga spielte
(wie wir jetzt wissen, war das auch nicht das letzte Mal)

·        Jürgen Röber Trainer von Hertha BSC war

·        ein Liter Normalbenzin im Durchschnitt 1,51 DM und die Maß in München 10,70 DM kostete

·        Eberhard Diepgen als Bürgermeister die Geschicke in der Stadt lenkte…

… beschlossen die Mitglieder des gerade gegründeten Fanclubs Hertha Schlümpfe, später OFC Hertha-Schlümpfe, eine Fanclubzeitung zu gründen. Die Idee resultierte aus dem Gedanken, den Mitgliedern Informationen über das Fanclubgeschehen und Hertha BSC mitzuteilen.

Nur wie sollte das Organ heißen?

Als Redakteur der ersten Stunde habe ich die Zeitung ganz naheliegend erst einmal „Schlumpfkurier“ getauft und ein Preisausschreiben zwecks Namenswahl in der ersten  Ausgabe positioniert. Und was kommen musste kam, der Name gewann und ich eine Tasse!!!

Dieses Ereignis ist jetzt genau 99 Ausgaben her. Ja, ihr lest ganz richtig, ihr haltet gerade die 100. Ausgabe des Schlumpfkuriers in den Händen. Als ich im Jahre 1997 mit Unterstützung von Nicole die erste Ausgabe in schwarz-weiß herstellte, hätte ich nie im Leben gedacht, was sich aus dieser Idee im Laufe der Jahre entwickelte und dass wir solange durchhalten. Die Premierenausgabe beinhaltete neben dem Deckblatt, einen Bericht aus der Redaktion, 2 Fotos, Terminübersicht, die Vorrundenspiele der Hertha und die Adressliste der Gründungsmitglieder. Aus einem sechsseitigen farblosen Heftchen ist eine bunte, mit Farbfotos und bis zu 30 Seiten starke Ausgabe mit Informationen, Berichten und Anekdoten rund um Hertha BSC und den Herthaschlümpfen geworden, die über die Grenze von Berlin gelesen wird. Regelmäßig wird die Ausgabe zu unseren Freunden nach Worms geschickt. Sogar in die Chefetage von Hertha BSC schafft es die jeweilige Ausgabe. Informationen zufolge liegt sie nicht nur cognac, äh rum, sondern wird auch gelesen.

Nach knapp einem Jahr habe ich die redaktionelle Arbeit an Peter, Nicole und Annkarin abgegeben. Aber auch alle anderen Mitglieder des Fanclubs steuerten hin und wieder, regelmäßig oder einmalig Lustiges, Ernstes oder Aktuelles bei. Neben vielen Themen über Sport im Allgemeinen und Fußball im Besonderen, fand durch Beiträge der Mitglieder auch vieles Persönliches in die Zeitung. Hierzu zählen die diversen Grüße oder Berichte aus den Urlauben aus der ganzen Welt – mit oder ohne Fußball – der Hertha-Schlümpfe.

Aktuelle Berichte über unsere „alte Dame“, Termine von Fanclubaktivitäten, Preisausschreiben haben regelmäßig den Weg in den Schlumpfkurier gefunden. Neben all den lustigen Sachen war aber auch Platz für ernstes, wie z.B. Todesfälle von Mitgliedern oder Familienangehörigen oder Freunden. Die Zeitung hat alle Themen aufgenommen, meines Erachtens nie zensiert und ist sehr schnell zu einer Zeitung von Fans für Fans geworden.

Ich wünsche als erster Redakteur und Herausgeber der

1. Auflage und als Namensgeber des Schlumpf Kuriers, der Zeitung mindestens weitere 100 Ausgaben und allen Herthaschlümpfen weiterhin viel Spaß beim aktiven Gestalten und Lesen der Zeitung.

 

Weiter so…

                                                       

 

Euer Rüdiger

 
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